Was ist real?

Aufrufe: 978Philipp Wehrli, 3. Januar 2013, überarbeitet am 30. April 2013 Naturwissenschafter und Philosophen können in sehr energische Diskussionen geraten über die Frage, ob z. B. der Raum, die Zeit oder das elektrische Feld real seien. Viele von ihnen halten es für völlig klar, was Naturwissenschafter und Philosophen als ‘real’ bezeichnen sollen. Die Analyse dieser…

Gibt es leere Quantenwellen?

Aufrufe: 1117Philipp Wehrli, 2. Januar 2002 Das Doppeltspaltexperiment könnte zumindest auf den ersten Blick auch klassisch erklärt werden. Wir könnten sagen: Wenn die Elektronenkanone ein Elektron abschiesst, so geht von der Kanone gleichzeitig auch eine Welle aus. Das Elektron schwimmt auf dieser Welle mit und kann sich nur da bewegen, wo auch die Welle ist….

Sind Teilchen, die niemand sieht, real?

Aufrufe: 922Philipp Wehrli, 2. Januar 2002 Viele Physiker behaupten, Teilchen besitzen nur die Eigenschaften, die wir beobachtet haben. Unbeobachtete Teilchen sind eigenschaftslos. Weshalb viele Physiker so denken, zeigt das hier beschriebene Experiment. Die folgenden Experimente gehören wohl zu den verblüffendsten der Quantentheorie. Hauptakteure sind Teilchen mit Spin ½, z. B. Protonen, Elektronen oder Neutronen. Beobachtet…

Das Einstein-Podolsky-Rosen Experiment

Aufrufe: 1732Philipp Wehrli, 2. Janaur 2002 Das Einstein-Podolsky-Rosen Experiment stellt wohl den Höhepunkt der Quantenphilosophie dar. Es scheint, dass zwei Teilchen über weite Distanzen miteinander in Kontakt bleiben können. Die Messung am einen Teilchen scheint das Messresultat am anderen, weit entfernten Partnerteilchen zu beeinflussen. Ich stelle das Experiment vor und zeige, dass es entgegen der…

Die Rolle des Beobachters in der Quantentheorie

Aufrufe: 1438Philipp Wehrli, 2. Januar 2002 Wenn der Physiker die Dinge beobachtet, verändert er sie.Wenn er beim Doppelspaltversuch beobachtet, durch welchen von zwei Spalten das Elektron geht, verschwindet das Interferenzmuster. Über diesen Effekt ist viel spekuliert worden. Ist es das menschliche Bewusstsein, welches das Interferenzmuster verschwinden lässt? Ein Experiment beweist, dass das Phänomen nichts mit…

Was ist real?

Aufrufe: 1000Philipp Wehrli, 3. Januar 2013, überarbeitet am 30. April 2013 Naturwissenschafter und Philosophen können in sehr energische Diskussionen geraten über die Frage, ob z. B. der Raum, die Zeit oder das elektrische Feld real seien. Viele von ihnen halten es für völlig klar, was Naturwissenschafter und Philosophen als ‘real’ bezeichnen sollen. Die Analyse dieser…

Falsifizierbarkeit – ein unnötig hartes Kriterium

Aufrufe: 4908Philipp Wehrli, 19. Februar 2006 In Diskussionen mit Wissenschaftern oder Philosophen fällt oft der Einwand, eine Aussage sei „nicht falsifizierbar“ oder nicht „empirisch überprüfbar“. Viele Wissenschafter und Philosophen glauben, damit sei jede weitere Diskussion überflüssig, denn nicht falsifizierbare Aussagen seien reine Spekulation. Ich bin der Ansicht, dass weder Falsifizierbarkeit, noch empirische Überprüfbarkeit ein notwendiges…

Solipsismus

Aufrufe: 1302Philipp Wehrli, 6. Mai 2006   Solipsismus heisst der Glaube, ich sei das einzige bewusst denkende Lebewesen im Universum. Die meisten Philosophen gehen davon aus, dass Solipsismus zwar keine sinnvolle Annahme sei, dass er aber nicht widerlegt werden könne. Ich zeige hier mit Hilfe von Bayes Erkenntnisformel, dass der Solipsismus eine sehr unwahrscheinliche Möglichkeit…

Der Satz von Turing

Aufrufe: 1207    Philipp Wehrli, 21. Juli 2006 Von einer mathematischen Sprache erwarten wir, dass alle Begriffe eindeutig definiert sind und dass entscheidbar ist, ob eine Ansammlung von Zeichen einen Begriff definiert oder ob es sich nur um eine bedeutungsleere Anordnung von Zeichen handelt. Der Satz von Turing zeigt, dass kein Verfahren gibt, mit dem…

Der kartesische Dämon oder was wir wissen können

Aufrufe: 1624Philipp Wehrli, 21. Oktober 1998 René Descartes wollte sich nirgends auf Annahmen und Glauben verlassen, sondern eine unbezweifelbar wahre Philosophie und Naturwissenschaft schaffen. Grundbaustein seiner Philosophie sollte der unbezweifelbare Satz “cogito ergo sum” sein: “ich denke, also bin ich”. Mit dem faszinierenden Gedankenexperiment vom kartesischen Dämon begründete er diesen radikalen Skeptizismus. Kurze Einleitung Stellen…

Kants a priori – Erklärung und Kritik

Aufrufe: 5102Philipp Wehrli, 27. Dezember 2009, überarbeitet am 8. August 2011 Bei den Betrachtungen auf meiner Homepage gerate ich verschiedentlich in Konflikt mit Kants Erkenntnistheorie, insbesondere in meinen Artikeln zum Induktionsprinzip und zur Relativitätstheorie. Da viele Immanuel Kant in Sachen Erkenntnistheorie immer noch als Autorität schlechthin betrachten, muss ich diese Konflikte näher erläutern. Ich will…

Die Induktion als Grundlage der Erkenntnistheorie

Aufrufe: 1117Philipp Wehrli, 25. April 2003, überarbeitet am 16. Februar 2007 und am 6. Dezember 2009 Beim Induktionsproblem handelt es sich um das Schlüsselproblem der Erkenntnistheorie, nämlich um die Frage, in wie fern wir aus gemachten Erfahrungen auf zukünftige schliessen können. Dabei verwenden verschiedene Autoren den Begriff “Induktion” unterschiedlich. Manche meinen damit einen Schluss von…

Das Doomsday-Argument

Aufrufe: 1177Philipp Wehrli, 1. Juni 1995 In den Artikeln Bayes Erkenntnisformel und Induktionsprinzip zeige ich, wie wir aufgrund einzelner Beobachtungen, also aufgrund einzelner ‚Stichproben’ auf die zugrunde liegende Welt schliessen können. Eine Beobachtung heute gibt mir einen Hinweis auf die Zukunft. Nur deshalb ist Lernen möglich. Das Doomsday-Argument ist eine Anwendung dieser Techniken mit einer…

Deduktion – Macht und Grenzen der Mathematik

Aufrufe: 1567Philipp Wehrli, 21. Oktober 1998 Im Gegensatz zur Induktion und zu den Naturwissenschaften, die immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind, gelten die Sätze der Mathematik als unbezweifelbar exakt. Solange wir uns an die mathematische Strenge halten, können wir nicht fehlgehen. Daher liegt die Idee nahe, unsere gesamte Erkenntnis und Wissenschaft auf reiner Mathematik…